Venendiagnostik

Nicht warten, bis es weh tut

Etwa jede zweite Frau und jeder vierte Mann leiden unter einer Venenerkrankung. Und es trifft keineswegs nur Ältere. Auch jüngere Menschen sind betroffen, insbesondere wenn sie erblich vorbelastet sind oder während der Arbeit viel sitzen und wenig Sport treiben.

Erste Anzeichen sind geschwollene Knöchel oder juckende und schwere Beine. Diese Anzeichen sollten ernst genommen werden, denn sie können ein Signal dafür sein, dass eine funktionelle Störung des Blutkreislaufs vorliegt, das Blut nicht mehr zügig genug zum Herzen zurückfließt und Wasser ins umliegende Gewebe gepresst wird. Eine frühzeitige Behandlung reduziert die Gefahr von Thrombosen oder Embolien erheblich.

Die heutigen Diagnoseverfahren sind völlig schmerzfrei und risikolos. Wir führen Venenfunktionstests zur Beurteilung des oberflächlichen und tiefen Venensystems durch, danach erfolgt eine klinische Untersuchung.

Die wichtigste Untersuchung ist heute die Farbultraschalluntersuchung, bei der der Durchmesser und die Durchgängigkeit der Venen und die Funktion der Venenklappen bestimmt wird. Eine Röntgenkontrastmitteldarstellung (Phlebografie) ist heute nicht mehr notwendig. Besteht der Verdacht auf eine arterielle Erkrankung, fallen weitere Untersuchungen an.

Das Ergebnis der Untersuchungen und mögliche Behandlungsmethoden besprechen wir ausführlich mit Ihnen.